Die besten und schlechtesten Großstädte für alleinerziehende berufstätige Eltern 


08.11.2011 - Mannheim und Magdeburg Top, Gelsenkirchen und Dortmund Flop

Alleinstehende berufstätige Eltern müssen sich heute genau überlegen, in welcher Stadt sie ihre Kinder großziehen wollen. Faktoren wie lokale Jobchancen, Kinderbetreuung, Kriminalitätsrate, Mietkosten und ärztliche Versorgung sind die entscheidenden Faktoren.
Zwar locken Städte wie Kiel und Münster mit kinderfreundlichem Charme – jedoch nutzt dieses wenig, wenn die Betreuungsquote für Kinder nur mittelmäßig ist und es an Jobchancen vor Ort fehlt.

Zu den Gewinnern unter den Großstädten gehören die, die über eine gute Infrastruktur verfügen und einen Jobwechsel leicht ermöglichen.

TalentFrogs hat auf Basis der lokalen Jobchancen, der Kriminalitätsrate, der Ärztedichte (Kinderärzte), der Kinderbetreuungsmöglichkeiten und des Mietspiegel, die deutschen Großstädte nach ihrer Attraktivität für alleinerziehende berufstätige Eltern analysiert und bewertet.
 
Das Ergebnis der Analyse:

 
Gewinner
Verlierer
Metropolen
1. Mannheim
34. Bochum
14. Berlin
2. Magdeburg
35. Mönchengladbach
 
3. Halle (Saale)
36. Krefeld
16. Hamburg
4. Rostock
37. Dortmund
 
5. Leipzig
38. Gelsenkirchen
19. Köln
 

Es wurden insgesamt 38 Großstädte ab 200.000 Einwohner analysiert. Die Daten beinhalten die registrierte Kriminalität (Bundesministerium des Inneren), die Versorgungslage von Kinderärzten (Wissenschaftliches Institut der AOK), Betreuungsquote Kindertageseinrichtungen (Statistisches Bundesamt), Mitspiegel und die Job-Chancen pro 1.000 Einwohner (TalentFrogs Studie 09/11).
 
Die ermittelte Platzierung zeigt auf, in welcher Stadt es unter o.g. Gesichtspunkten für berufstätige alleinerziehende Eltern tendenziell leicht gemacht wird, Job und Familie miteinander zu verbinden.


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